Black Panther, Thor und Spiderman

Ich hatte letztens hier schon darüber gesprochen, dass Superheldenfilme für mich keine weltverändernden Meisterwerke sein müssen, sondern Popcorn-Kino mit Lachern und einer Superheldengeschichte a la Superheld geht es gut, Schurke taucht auf, Superheld kämpft gegen ihn, Superheld kann den Schurken nicht besiegen, Superheld holt sich Unterstützung/neue Waffe/erlernt neue Kampftechnik, Superheld und Schurke treffen wieder aufeinander, Superheld gewinnt. Je nach Superheld haben wir während dieses Ablaufs noch eine Sinnkrise, Trauer um einen verlorenen Menschen, Vertrauensprobleme, moralisches Dilemma oder den Streit darum, wer sich am Ende opfern sollte.
Unter diesem Aspekt nun die weiteren Betrachtungen der gesehenen Superheldenfilme

Black Panther
Vorneweg muss man wissen, dass Black Panther in einer Metropole namens Wakanda spielt. Wakanda liegt in einem abgeschirmten Bereich in Afrika und ist technisch viel höher entwickelt als die restliche Welt. In der restlichen Welt gibt sich Wakanda aber als Dritte-Welt-Land aus und behält das Wissen um die hohe technische Entwicklung für sich. In einem vorangegangen Marvelfilm starb der König von Wakanda. Nun muss sein Sohn T’Challa beweisen, dass er ein würdiger Nachfolger ist. Der König von Wakanda ist zeitgleich auch der Black Panther und bekommt dadurch besondere Fähigkeiten.

Nachdem sich T’Challa im rituellen Kampf würdig erwiesen hat, steht er vor dem Problem, dass ein alter Feind Wakandas (Klaue) immer wieder wakandische Technologie in den Rest der Welt bringt. Dann taucht auch noch ein totgeglaubter Cousin (Killmonger) in Wakanda auf, schleppt den toten Klaue an und besiegt T’Challa im rituellen Kampf um die Thronnachfolge. Killmonger wird aber getrieben von Wut und Rache und herrscht tyrannisch. T’Challa flieht mit seiner Schwester und seiner Mutter und versucht aus seinem Versteck heraus das schlimmste zu verhindern.

Boooaaaah, ist Wakanda schön!!! Und ansonsten alles da: gut gegen böse, moralische Frage und Lacher
Bonuspunkt: Frauenpower (in Wakanda gibt es viele Frauen in hohen Positionen!) Auftrag erfüllt!

Thor: Tag der Entscheidung
Thor und Loki haben eine Schwester – das stellen die beiden fest, als diese ihren Vater vor ihren Augen tötet und dann die Herrschaft in Asgard übernimmt. Beim Kampf um Asgard wird Thor durch das Weltall geschleudert und landet ohne seinen Hammer auf einem anderen Planeten. Dort finden Gladiatorenkämpfe statt. Da Thor in Gefangenschaft gerät, muss auch er in die Arena und trifft dort auf Hulk. Mit Hilfe von Loki (der auch dort landet), Hulk und einer ehemaligen Walküre aus Asgard (ich spoilere schonmal die hat in der Geschichte das Verlustproblem) kann er von dort fliehen und zurück nach Asgard. Dort muss er aber feststellen, dass er seine Schwester nicht besiegen kann und evakuiert stattdessen Asgard, um dann die Prophezeiung des Ragnarök wahr werden zu lassen. Er erweckt ein riesiges Monster, dass seine Schwester besiegt dabei aber eben ganz Asgard zerstört.

Thor war mir in seinen ersten Filmen ja viel zu dumm, das gilt übrigens auch für jeden Hulk-Film – das ist hier anders. Weil aber eben Thor und Hulk den Hauptbestandteil des Films ausmachen habe ich wirklich lange mit mir gekämpft, ob ich den Film wirklich sehen möchte, aber es hieß, man muss ihn gesehen haben für Infinity War. Hierzu möchte ich sagen – man MUSS nicht zwingend, aber es lohnt sich! Es gibt was zu lachen, Verlustprobleme und die wer-opfert-sich-Frage. Auftrag erfüllt und für mich der beste Thorfilm!

Spider-Man:Homecoming
Spider-Mans erster Auftritt war in Captain America: Civil War.Hier kämpfte er an der Seite seines Vorbilds und Mentors Iron Man. Im nun ersten eigenen Film für die Figur geht es erstmal hauptsächlich darum, dass Spider-Man seinen Platz findet und lernt mit seinen Fähigkeiten und dem Anzug, den er von Tony Stark bekommen hat umzugehen. Ja okay, dann kommen auch die Bösen. In Gestalt von Bankräubern, die mit einer unglaublichen Waffe jede Verfolgungsjagd gewinnen. Spider-Man kämpft mehrmals gegen die Bösewichte und macht dabei mehr Schaden als sonstwas. Deswegen nimmt Tony Stark ihm den schicken Spider-Man-Anzug wieder weg. Den finalen Kampf tritt Spider-Man also ohne extravaganten Anzug an und gewinnt trotzdem.

Ich hab mich viel fremdgeschämt, aber auch viel gelacht. Man darf nicht vergessen, dass Spider-Man aka Peter Parker ja noch Schüler ist und deswegen gibts eben auch die ganzen Schulpeinlichkeiten-Szenen. Aber wie gesagt: Es wurde gelacht, er hatte seine Sinnkrise und es gab die eine oder andere Vertrauensfrage.
Bonuspunkt: Der Schurke hier bei Marvel, war früher mal der Held bei DC (nämlich Batman) Auftrag erfüllt!

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Eine Antwort zu Black Panther, Thor und Spiderman

  1. Servetus schreibt:

    I really loved Black Panther. The only superhero film I’ve ever been able to say that about.

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