Superheldenfilme

Die ganzen Superheldenfilme sind für mich Popcorn-Kino. Ich erwarte von diesen Filmen, dass sie mir hier und da einen Lacher bringen und mich 90 Minuten oder länger vom Alltag ablenken. Ich erwarte nicht, dass ich danach einen neuen Lebensweg finden werde oder ich tiefgründige Diskussionen mit Freunden führe. Nein, einfach Film an, Kopf aus – prima. 

Superheldenfilme verlaufen ja auch ehrlichgesagt in der Regel gleich ab: Superheld geht es gut, Schurke taucht auf, Superheld kämpft gegen ihn, Superheld kann den Schurken nicht besiegen, Superheld holt sich Unterstützung/neue Waffe/erlernt neue Kampftechnik, Superheld und Schurke treffen wieder aufeinander, Superheld gewinnt. Je nach Superheld haben wir während dieses Ablaufs noch eine Sinnkrise, Trauer um einen verlorenen Menschen, Vertrauensprobleme, moralisches Dilemma oder den Streit darum, wer sich am Ende opfern sollte.

Bei den Superheldenfilmen gibt es einen klaren Marktführer: Marvel, hier wohl vor allem alles rund um die Avengers, aber eben auch Guardians of the Galaxy, die XMen, die fantastischen Vier, die Turtles und natürlich auch Deadpool. Im Filmgeschäft nicht so erfolgreich ist das DC-Universum mit Batman, Superman, Wonder Woman…Nehmen wir allein schon mal das Merchandise. Gefühlt werde ich an jeder Ecke mit irgendwelchen Fanartikeln rund um Iron Man, Thor, Captain America und den anderen Marvel-Superhelden bombadiert. Während WonderWoman-Gürtelschnallen, Superman-Brotboxen oder Flash-Actionfiguren eher unauffällig in irgendwelchen Regalen stehen.

Lange Einleitung-kurzer Sinn: Da ich hier schon länger nichts geschrieben hatte, kam ich nicht dazu zu berichten, dass der März für mich ein Superhelden-Monat war: Es gab Suicide Squad, Black Panther, Thor: Tag der Entscheidung, Spiderman: Homecoming und später dann im April kam auch noch Logan dazu uuuuund der vielgelobte Avengers: Infinity War. Heute nach der ganzen Einleitung erzähle ich nur noch etwas zu Suicide Squad, aber die anderen Filme folgen bald.

Suicide Squad ist in der Aufzählung der einzige Film aus dem DC-Universum. Die US-Regierung stellt ein Team aus Verbrechern zusammen um andere Verbrecher zur Strecke zu bringen. Jeder aus dem Team ist mit einem explosiven Nano-Implantat versehen, durch das man bei Ungehorsam getötet werden kann. Zu dieser Suicide Squad gehören:Harley Quinn (die gestörte Freundin vom Joker), der Profikiller Deadshot, der pyrokinetischen Ex-Gangster El Diablo, der Dieb Captain Boomerang, der kannibalische Killer Croc und der Söldner Slipknot. Unter dem Kommando von Oberst Rick Flagund geht es zum ersten Einsatz. Flags Freundin, eigentlich Archäologin Dr. June Moone, ist besessen von einer Hexen-Göttin, der Enchantresse. Die will ihren Bruder wieder zum Leben erwecken….

Okay- dadurch, dass wir hier eigentlich keine Helden haben, fällt die übliche Heldenstory (wie oben beschrieben) größtenteils weg, aber wir haben die Vertrauensfrage und die Moralfrage, zwischendurch außerdem Jared Leto als Joker und am Ende ist alles gut. Auftrag erfüllt!
Zusätzlicher Pluspunkt: Cooler und passender Soundtrack

 

 

 

 

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