La La Land

Mia liebt das Kino und will in Los Angeles Schauspielerin werden.
Sebastian liebt Jazz, aber nur den alten (echten) Jazz. Er träumt davon in L.A. einen Jazzclub zu eröffnen und verdient sich bis dahin sein Geld mit Gelegenheitsjobs, wie bspw Pianist in einem Restaurant.
Die beiden treffen sich immer wieder mal bei Parties oder auf der Autobahn und tanzen und singen und dann verlieben sie sich….

Ich habe das Gefühl, dass mit mir etwas nicht stimmt! Noch bevor ich den Film gesehen habe, war irgendwie klar, man liebt den Film oder man hasst ihn und dann kam ich aus dem Kino raus und fand ihn okay.

Ich liebe den Film nicht, weil mir die Lieder dafür zu wenig Bums und zu wenig Leidenschaft hatten und die Tanzeinlagen einen auch nicht vom Hocker gerissen haben.
Ich hasse ihn nicht, weil es da diese gute Szene gab, in der die beiden auf die Stadt schauen und auf einer Bank tanzen und weil die Farben des Films so schön sind.

Musical darf viel, es darf kitschig sein, überzogen, unrealistisch….aber jetzt mal im Ernst: Die ach so arme Schauspielerin, die keinen Erfolg hat, fährt einen Prius?

Spoilerwarnung:
Ich persönlich habe auch kein Problem damit, dass der Film kein Happy End hat, das braucht er nämlich nicht.
Spoilerwarnung off

Vielleicht habe ich auch einfach viel zu viel erwartet, weil dieser Film so mit Auszeichnungen überschüttet wurde. Vielleicht liegt es ja wirklich einfach an mir!

Mein Fazit: Netter Film, aber wenn ich im Musical Mood bin, würde ich diesen Soundtrack defintiv nicht auflegen. Man kann ihn gucken, muss aber nicht.

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11 Antworten zu La La Land

  1. Sarah schreibt:

    Danke für dieses Review.
    Mich persönlich hatte der Film mit einem „Meh!“ zurückgelassen. Er war ganz nett – nicht mehr und nicht weniger. Und so geht es mir jedes Mal wenn ich einen Film sehe der so hochgejubelt wird.
    Allerdings war ich ein wenig beleidigt, als ich mitbekam wie sehr die Hauptdarsteller für ihre Tanzeinlagen gelobt wurden – vermutlich weil ich die alten Klassiker mit Fred Astair oder Gene Kelly liebe, bei denen Tanzen so mühelos aussieht.

    • Die Poe schreibt:

      Ja, merkwürdig, oder?! Die Choreographien war zumeist auch nicht weltbewegend! Versteh das nicht

      • Sarah schreibt:

        Ich persönlich denke, dass es wieder mal so ein professionell aufgezogener Hype war. Und bei den Filmen/Büchern bin ich vorsichtig geworden nachdem ich auch mehrfach drauf reingefallen bin. Wäre das nicht gemacht worden, wären Fans des Musicalfilms reingegangen und Fans der Darsteller, mehr aber nicht.
        Bei La La Land war es denke ich auch ein „sich selbst feiern“, zumindest was die Preise und Auszeichnungen betrifft. Es ist einer dieser Filme die man hinterher wieder vergisst. Auch wenn ichs den Machern nicht verzeihe, dass Ryan Gosling da Gene Kelly imitieren sollte- Die Priouette an der Laterne gehört zu Singin‘ in the rain!

  2. Herba schreibt:

    Ich mochte ihn, bin aber bei Musicals selten übereuphorisch. Und über den Prius bin ich beim Schauen auch gestolpert 🙂

  3. Pingback: Kritik: La la land – filmexe

  4. koriandermadame schreibt:

    Beim lesen des Titels überfiel mich die Angst, wiedermal den ewig Gleichen blogbeitrag über diesen Film zu lesen. Schön, dass das nicht so ist! Ich hab ihn nicht gesehen und werd es wohl auch nicht 😉

  5. suzy schreibt:

    Ich habe auch deutlich mehr erwartet! Mich haben die vielen nominierten Oskars doch ziemlich erstaunt 🙂

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