Mal schnell…Bücher

Momentan ist irgendwie der Wurm drin. Eigentlich gäbe es viel zu erzählen, aber zum Schreiben fehlt die Zeit. Ganz furchtbar ist hier meine Schreibbilanz zum Thema Bücher, deswegen jetzt mal in Kurzform.

readocno

Arschbacken zusammenkneifen, Prinzessin! bekam 4 von 5 Sternen von mir bei goodreads. Eigentlich sind es sogar 4 ½, aber halbe kann goodreads nicht und es könnten sogar 5 sein, aber einen halben muss ich abziehen, weil die Hauptfigur immer mit einem imaginären Johnny Depp spricht und kuschelt. Das war auf Dauer etwas nervig. Der Rest des Buches war allerdings herrlich. Witzig, ironisch, schnodderig und hier und da gabs auch mal ein paar Szenen fürs Herzchen. Und die Moral der Geschichte: Manchmal muss man auch einfach mal ein Mädchen sein. Achso, worums geht? Um Ina, die kein Mädchen sein will, also kein so typisches rosa-lala-Prosecco schlürfendes Mädchen, die dann aber in einem Dating- und Gefühlschaos doch irgendwie immer wieder voll das Mädchen ist. Oh, und es geht um Filme, Filmzitate und Filmanspielungen.

Käse ist meine Buchmessenentdeckung 2016. Willem Elsschots Bücher zählen in den Niederlanden und in Belgien nämlich zu den Klassikern. Käse spielt im Jahr 1936 und handelt von einem einfachen Büroangestellten, der durch einen reichen Freund die Chance erhält zu einem Geschäftsmann aufzusteigen. Alles was er tun muss, ist für eine große niederländische Firma in Belgien mit Käse zu handeln…wenn er doch Käse nicht so ekelhaft fände…Aber alles klar, er will Geschäftsmann werden, er macht das, aber erst muss er sich ein Telefon zulegen und er braucht Briefpapier…und auf dem Briefpapier muss ja ein ordentlicher Name stehen…also braucht er erstmal einen Namen….und so weiter….
Schreibstil, Witz und Ironie des Autors gefallen mir richtig gut. Da werde ich sicher nochmal bei Gelegenheit etwas lesen.

Ich liebe den zarten Schreibstil von Anna Gavalda, die Stärke ihrer zerbrechlichen Figuren und die Schrullen und Macken, die sie jeder davon liebevoll auf den Laib schreibt. Aber wie schon das Vorgängerwerk  (Ein geschenkter Tag) konnte mich auch hier bei Nur wer fällt, lernt fliegen die Geschichte nicht gefangen nehmen. Bei einem Ausflug in den Bergen stürzen Billie und Franck in eine Felsspalte. In der Nacht bangt Billie um das Leben ihres Freundes und erzählt den Sternen die Geschichte ihrer Freundschaft. Alles schön und gut, aber wie gesagt am Ende reichte es doch nur für 2 von 5 Sternen, weil es einfach nicht meins war.

Teuflisches Genie ist ein Jugendbuch über den Sohn DES kriminellen Genies SCHLECHTHIN und auch der Sohn ist ein Genie, aber ob der wirklich kriminell werden will? Der Vater hat extra für ihn und seine Ausbildung ein Institut aufgebaut, an dem er und andere in Betrug, Täuschung, Korruption und anderen nützlichen Dingen unterrichtet werden. Der 14jährige Cadel findet den Unterricht am Anfang noch furchtbar spannend, doch nach und nach fragt er sich immer häufiger, ob er wirklich in die Fußstapfen seines Vaters treten will.
Das Buch ziiiiieht sich. Die grundlegende Geschichte fand ich eine spannende Idee, aber für mich wurden zu viele Einzelheiten erwähnt, zu lange auf einzelnen Begebenheiten rumgeritten, deswegen habe ich auch keine Lust Band 2 und 3 der Geschichte rund um Cadel zu lesen.

Die Storyline der Buchhandlung ist schnell erzählt: Eine Frau kauft ein Haus in einem Ort und eröffnet dort gegen den Willen einiger Dorfbewohner, die in dem Haus lieber ein Kulturzentrum eröffnen wollen, eine Buchhandlung.
Penelope Fitzgerald beschreibt für jeden der auch mal dörflich oder ländlich gewohnt hat nachvollziehbar, was daraufhin passiert/passieren muss und manchmal fragt man sich dabei, ob die Besitzerin der Buchhandlung wirklich so naiv ist oder ob sie nur so tut.

So, etwas kürzer als sonst, aber vielleicht hat der eine oder andere von Euch ja trotzdem einen Eindruck von den Bücher bekommen können. Zur weiteren Besprechung in den Kommentaren bin ich übrigens jederzeit bereit, nur um ausführlicher über jedes einzelne zu berichten, fehlte irgendwie die Zeit. Vorallem sind jetzt immer noch nicht alle gelesenen Bücher erwähnt 🙂

 

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2 Antworten zu Mal schnell…Bücher

  1. Esther schreibt:

    Ich musste Käse lesen als ich 17 war und fand es damals soooooo langweilig! Ich weiss nichts mehr von der Geschichte… vielleicht ist es besser, um es als Erwachsene zu lesen. 😊

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