Time machine

Laaaang laaaaaang ist es her, da hatte ich beschlossen 5 Klassiker der englischen Literatur zu lesen und damit wollte ich 2015 fertig sein….nunja, das hat nicht geklappt. Fertig bin ich erst seit September, denn irgendwie habe ich meinen letzten Klassiker immer und immer wieder zur Seite gelegt, um etwas anderes zu lesen.

Time Machine von H.G. Wells
Worum es geht, weiß glaube ich jeder. Oder? Falls nicht, hier die Kurzfassung:
Ein Wissenschaftler baut sich eine Zeitmaschine und reist damit in die weit weit entfernte Zukunft und trifft dort auf zwei sehr unterschiedliche menschliche Rassen: die oberirdisch lebenden Eloi und die unterirdisch lebenden Morlocks. Er erlebt einiges in der Zukunft, aber seine Freunde, denen er nach seiner Rückkehr davon berichtet, glauben ihm nicht, weil er keinerlei Beweise dafür hat.

Dass es so lange gedauert hat bis ich das Buch fertig gelesen hatte, lag nicht an dem Buch ansich, sondern einfach daran, dass man doch manchmal einfach in der richtigen Stimmung sein muss für manche Bücher. Jetzt ist Science-Fiction allerdings auch wirklich nicht mein Lieblings-Genre, deswegen findet sich vielleicht auch schneller mal ein Krimi, den man lieber liest, bzw habe ich auch schon einiges in Sachen Jahresaufgabe 2016 gelesen. (Dazu dann demnächst dann mal mehr)

Aber ich wollte dieses Werk, dass immer wieder als Urwerk aller Sci-Fi-Bücher, -Filme und -Serien genannt wird, gelesen haben. Und ich verstehe, warum H.G. Wells als DER Sci-Fi-Autor schlechthin gilt. Die Gedanken und die Phantasie mit der er seine Geschichten von der fernen Zukunft erfindet – Wow!!!
Und ich dachte immer bei Sci-Fi ginge es nur um Raumschiffe und Krieg, aber in dem Roman steht meiner Meinung nach eher eine Gesellschaftskritik im Vordergrund. Meine Vorurteile gegenüber Sci-Fi sind somit ein bißchen gerade gerückt und vielleicht schaue ich mir dann auch irgendwann mal den Film an.

So, Jahresaufgabe 2015 erledigt! 🙂
5 Klassiker der englischen Literatur

Jane Eyre
Wuthering Heights
Pride & Prejudice
Far from the madding crowd
Time machine

Alle 5 Romane haben mich auf unterschiedliche Art gut unterhalten. Mein Highlight ist glaube ich die Entdeckung von Thomas Hardy, von dem ich überhaupt das erste Mal etwas gelesen habe und sein Schreibstil und sein Humor gefallen mir gut.(Weswegen ich inzwischen auch schon einen weiteren Roman von ihm begonnen habe.) Auch wenn Hardy scheinbar ein furchtbarer Sadist sein muss, denn ich habe das Gefühl, er lässt seine Charakteren liebend gerne immer genau die falsche Entscheidung treffen.

Und im übrigen ist so eine Jahresaufgabe für mich kein Zwang, aber es gibt einfach immer so viele Bücher, Filme, Serien…. die man mal unbedingt gelesen,gesehen haben will und dann greift man doch wieder zum Krimi, von dem Autor, den man so gerne liest oder man macht einen Rewatch der Lieblings-Friends-Staffel…. Und um mir manchmal einfach bewusster zu machen: Hallo, das wolltest Du doch unbedingt mal lesen, stelle ich mir solche „Aufgaben“. Gibt es Bücher, die bei Euch schon seit Jahren auf Eurer Unbedingt-Lesen-Liste stehen, aber ihr kommt und kommt einfach nicht dazu?

 

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5 Antworten zu Time machine

  1. Filmschrott schreibt:

    Dass Sci-Fi nur Raumschiffe und Aliens sind dachte ich früher auch mal. Aber wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt, kann man da einiges an großartigen Geschichten entdecken.

    Thomas Hardy klingt interessant. Werde ich mal ne Chance geben. Nebenbei ist er doch ein guter Autor, wenn er seinen Charakteren das Leben so schwer macht. Wer will schon Friede, Freude, Eierkuchen lesen?

    • Die Poe schreibt:

      Ja, ich stelle auch immer häufiger fest, das SciFi mehr ist.
      Ich glaube auch, dass Hardy genau deswegen viele Fans hat, weil man definitiv weiß, dass man da nicht nur „lalala“ lesen muss.

  2. Servetus schreibt:

    It’s easier to write social criticism in sci-fi or fantasy because „nothing is real“ in those stories.

    On my „definitely read“ list — David Foster Wallace, Infinite Jest. I read the first 200 pp the last time I had flu, but for some reason I haven’t been able to continue it, and I haven’t had flu in three years.

    • Die Poe schreibt:

      Infinite jest has 1000pages, hasn’t it? Then you really „need“ some more flus 🙂

      • Servetus schreibt:

        It’s true. I’ve never counted the pages but it’s a thick book (I think it every time I move — oh, yeah, I want to finish this heavy book, lol).

        I figure it’s my turn this year — every three years is about right for flu 😦

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