Far from the Madding Crowd

Oh jeh, oh jeh…erinnert Ihr Euch überhaupt noch daran, dass ich 2015 5 Klassiker der englischen Literatur lesen wollte?!?! Ich habe sie gelesen, aber ich habe immer noch nicht darüber gebloggt….OI! Also jetzt hier Klassiker 4 von 5

Far from the Madding Crowd von Thomas Hardy
Gabriel Oak, ein junger Schäfer verliebt sich in die stolze und schöne Bathsheba Everdene, die bei ihrer Tante Mrs Hurst nebenan wohnt. Eines Nachts rettet Bathsheba Gabriel sogar das Leben, als in dessen Hütte ein Feuer ausbricht während er schläft. Kurz darauf macht ihr Gabriel einen Heiratsantrag. Sie weist ihn aber zurück, weil sie ihre Unabhängigkeit liebt. Bald danach zieht Bathsheba weg.
Als sie sich das nächste Mal treffen, haben sich ihre Lebensumstände geändert.
Ein neuer noch unerfahrener Schäferhund hat Gabriels Herde nachts über die Klippe gejagt, jetzt ist Gabriel finanziell ruiniert und sucht Arbeit. Auf dem Weg zu einem Arbeitsmarkt kommt Gabriel an einer brennenden Farm vorbei und packt sofort mit an. Als die verschleierte Besitzerin ihm dankt, fragt er sie, ob sie einen Schäfer braucht. Es ist Bathsheba. Sie hat kürzlich diese Farm von ihrem Onkel geerbt und stellt Gabriel als Schäfer ein.
Gabriel liebt Bathsheba noch immer, doch sie hat inzwischen einen neuen Verehrer, den Nachbarfarmer William Boldwood. Diesen hält sie jedoch immer wieder hin und plötzlich taucht Sergeant Francis „Frank“ Troy auf und bringt die Gefühle erst recht in Wallung….

Mir gefällt Thomas Hardys Schreibstil sehr gut. Man kann das richtig schön lesen und wird mitgerissen.
Allerdings ist der Mann ja schon ein kleiner Sadist. Seine Protagonisten treffen zielsicher jedes Mal die völlig falsche Entscheidung, um nach kurzem Glück richtig schön tief zu fallen, sich langsam wieder zu berappeln und BUMM beginnt wieder eine Talfahrt.
Bathsheba ist mir ehrlichgesagt zu keinem Zeitpunkt sympathisch. Erst versucht man sie ja noch zu entschuldigen und schiebt ihre stolze, verletzende Art auf ihre Jugend, aber den „Scherz“, den sie und ihre Dienerin sich erlaubt haben, als sie die nicht ernstgemeinte Valentinskarte an den Nachbarfarmer (William Boldwood) geschickt haben und damit seine Liebe erst erweckten, den kapier ich bis heute nicht.
In diesem Buch geht es um gleich mehrere Person A liebt Person B-Person B liebt Person C-Situationen. Wer sowas mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Allerdings darf er auch nicht zu sehr für irgendeine Person hoffen.
Ich war jedenfalls richtig begeistert und werde bei nächster Gelegenheit gerne wieder mal ein Buch von Thomas Hardy lesen.

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5 Antworten zu Far from the Madding Crowd

  1. Servetus schreibt:

    This is exactly how I feel about Hardy. Love his style, but the stories are … occasionally irritating. Well, usually irritating. I recommend Tess of the d’Urbervilles or Jude the Obscure. I’d give The Mayor of Casterbridge a miss.

  2. suzy schreibt:

    Da gab es doch den FIlm dazu! Den fand ich auch gut 🙂

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