Stöckchen

Bei suzy bin ich auf ein interessantes Stöckchen gestoßen. Es geht darum zu 10 Statements seine eigene Aussage zu treffen. Den Anfang nahm das Stöckchen bei Julusch.

Die Spielregeln:

  • Jeder darf sich dieses Stöckchen greifen, damit spielen, darüber nachdenken, und wenn man mag, auch gerne seine Gedanken mit mir teilen.
  • Willst du etwas dazu sagen? Dann kannst du es gerne im Kommentarfeld machen. Dafür musst du dich nicht anmelden, und kannst anonym bleiben.
  • Wenn du Blogger bist, antworte auch gerne bei dir “zuhause”. Aber verlinke mich bitte, damit ich deine Antwort sehe.

Die Aussagen:

  1. Ich muss perfekt sein.
  2. Mein Leben ist härter, als das der anderen.
  3. Wenn ich es ignoriere, dann wird es weggehen.
  4. Ich bin zu jung oder ich bin zu alt.
  5. Ich bin einfach nicht der glückliche Typ.
  6. Ich verurteile keine Menschen
  7. Wenn ich meinem Herzen folge, wird alles gut werden.
  8. Ich habe keine Wahl.
  9. Mein Wert wird durch meine Arbeit bestimmt.
  10. Die Anderen sind einfach besser.

Ich muss perfekt sein
Ich glaube in diese Falle ist wirklich jeder schonmal getappt. Inzwischen weiß ich: Muss ich gar nicht! Und die wichtigste Frage ist dann doch: Wer legt die Perfektion eigentlich fest?

Mein Leben ist härter, als das der anderen
Nein. Mein Leben verläuft wie das von jedem anderen mit guten Phasen, weniger guten Phasen, tollen Phasen, schrecklichen Phasen… Es wird immer jemanden geben, dem es besser geht als einem selbst und immer jemandem, dem es schlechter geht.

Wenn ich es ignoriere, dann wird es weggehen
Jep! Bis heute meine Oh-ich-besuche-jemanden-mit-einer-Katze-Methode und soll ich Euch was sagen: Sie gehen nie weg, da kann ich mich tot stellen und die Katze würde mir auf den Schoß hüpfen! Und sind wir mal ehrlich so ist es mit allem: Probleme, der Dreckwäsche-Berg, eine unangenehme Prüfung….

Ich bin zu jung oder ich bin zu alt
Zu jung bin ich für nichts mehr! Aber nach längerem Nachdenken fällt mir auch nichts ein für das ich zu alt bin. Ich bin vielleicht hier und da mal für manche Dinge zu schwer oder zu klein oder zu kurzsichtig, aber zu jung oder zu alt?! Nö, da fällt mir nichts ein.

Ich bin einfach nicht der glückliche Typ
Doch, ich bin eher so der glückliche Typ. Gemessen an meinen bis jetzt vergangenen 33 Lebensjahren war ich schon mehr Zeit davon glücklich als unglücklich. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich der Hopse-Klatsch-Typ bin, der sich auch über Kleinigkeiten freuen kann und dann klatschend durch die Gegend hopst. Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Ich bin kein dauergrinsendes Etwas, dass schlechte Gefühle nicht kennt. Unglück, Trauer und Schmerz gehören zum Leben dazu, aber es gibt doch auch immer diesen Moment in dem man diese Gefühle überwindet und allein das ist doch schon wieder ein glücklicher Moment!

Ich verurteile keine Menschen
Schwierige Frage! Ich verurteile niemanden von vorneherein. Jeder soll auf seine Art glücklich leben. Ich fange erst an zu verurteilen, wenn jemand dabei anderen weh tut: Brennende Flüchtlingunterkünfte, Mobbing oder Schläger-Typen/Tussen verurteile ich also beispielsweise sehr wohl. Auch wenns fürs Charma natürlich viel besser wäre, man würde sich erst gar kein Urteil über irgendjemanden bilden, aber in gewissen Ausnahmesituationen kann ich das nicht.

Wenn ich meinem Herzen folge, wird alles gut werden
Nein, nicht alles. Aber die Sachen die nicht gut werden, kann ich persönlich besser wegstecken, weil ich meinem Herzen folge.

Ich habe keine Wahl
Das Leben besteht aus Entscheidungen: Gehe ich rechts oder links, ziehe ich Hose oder Rock an, esse ich heute Nudeln oder Reis….Man hat also ansich immer eine Wahl oder wer es negativer sieht:ständig muss ich irgendwas wählen. Aber natürlich kennt man auch die Situationen in denen man das Gefühl hat, man hätte keine Wahl gehabt. In solchen Momenten kommen wir zu der vorherigen Aussage: Ich folge meinem Herzen.

Mein Wert wird durch meine Arbeit bestimmt
Ich hab Schwierigkeiten mit dieser Aussage, denn rein wirtschaftlich gesehen bestimmt meine Arbeit durch das mir gezahlte Gehalt meinen Wert – nämlich die Größe und Lage meiner Wohnung, mein Auto, meine Urlaubsmöglichkeiten und und und. Aber zum einen finde ich,dass Löhne und Gehälter kein Messwert dafür sind, was ein Mensch und seine Arbeit wert sind und zum anderen gibt es noch viele weitere Messwerte, die anzeigen wie wertvoll ein Mensch ist. Und gerade die weiteren Messwerte liegen im Auge des Betrachters.

Die Anderen sind einfach besser
Ja, es wird immer Menschen geben, die besser sind als ich, was zum Großteil daran liegt, dass ich durchschnittlich bin. Allerdings sind nicht alle Menschen einfach so besser als ich, sondern viele haben hart dafür gekämpft und geackert besser zu sein, wenn nicht sogar der/die Beste.

Habt Ihr auch Lust zu einigen oder allen Aussagen Eure Meinung kund zu tun? Ich fand es ja schon irgendwie spannend und für die eine oder andere Aussage muss man auch einfach noch ein zweites Mal drüber nachdenken.

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9 Antworten zu Stöckchen

  1. suzy schreibt:

    Schön, dass Du das Stöckchen aufgegriffen hast! Auch ich fand es gar nicht so einfach 🙂 Und ich finde kein Mensch ist durchschnittlich, Manche verstecken ihre Highlights nur einfach besser als Andere ❤

  2. Pingback: Stöckchen zum Nachdenken | Es gibt nur einen Weg, eine Prüfung zu bestehen, man muss sich ihr stellen. Dies ist unumgänglich.

  3. DoomKitty schreibt:

    Und ich bin mal so dreist und stimme Herba in vollem Umfang zu 😉

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