Nailed it

Pinterest, craftgawker, Blogs oder andere Seiten auf denen man easypeasy Do-It-Yourself-Anleitungen findet: In der Regel sieht das alles immer wunderschön aus. Bei mir diesmal nicht! Ich glaube bei meiner Muttertagsbastelei habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann….Wenn das passiert sagt man im WorldWideWeb „Nailed it“

Viele Seiten im Netz sprechen von easypeasy ModPodge. ModPodge, das ist ein Wunderelixier, das Kleber und Lack in sich vereint. Man kann prima ausgedruckte Seiten oder Fotos einfach durchs aufleimen auf Holz, Leinwand, Glas und was nicht alles noch bringen. Auftragen, 24 Stunden trocknen lassen, Leicht mit einem feuchten Tuch überschüssiges Papier abrubbeln und nochmal mit ModPodge versiegeln – Fertig! HA, das klingt leicht. Plötzlich hatte Xenos ModPodge in allen möglichen Varianten in seinem Angebot, also stand dem DiY-Projekt nichts mehr im Wege.

Also ausser vielleicht mein technisches Unvermögen gegenüber meinem Textverarbeitungsprogramm, denn die Vorlage, die man auftragen möchte, muss spiegelverkehrt sein. Aber man kann doch spiegelverkehrt drucken, ist doch kein problem (dachte ich), wo zur Hölle findet man das aber im Druckmenü…googlen wir mal…hmmm… Problem Nummer 1: Ich benutze Linux! Alle Anleitungen im Internet waren für Windows und alles sah ganz anders aus und wenn man als gefühlt einziger Mensch im Universum Linux benutzt, will einem auch nie jemand helfen!!! Der Ferd hat sich dann irgendwann doch noch erbarmt und ist das ganze dann einfach pragmatisch angegangen. „Du kannst nicht spiegelverkehrt drucken? Dann schreib doch spiegelverkehrt!“ Öhm ja…Open Office durchforstet nach der Möglichkeit meinen Text zu spiegeln…ging auch…allerdings nur über Kopf…NICHT HILFREICH Wieder der pragmatische Ferd:“Dann nimm Paint.“ Bah, das ist ja nun auch nicht so wirklich mein Programm, aber ich habs hingekriegt! Erfolgreich ausgedruckt, alles prima.

Modpodgefail1

Gut, nächster Punkt: Modpodge auftragen, Papier aufkleben und mit ModPodge drüber pinseln. Beim Drüberpinseln zuckt mir kurz durch den Kopf: „Moment, ich muss das nachher mit Wasser abwaschen. Öhm, könnte es da von Nachteil sein, dass ich nur einen Tintenstrahldrucker besitze?“ Erstmal recherchieren, es gibt Seiten, die sagen, es geht NUR mit einem Laserdrucker, aber es gibt auch Seiten, auf denen steht, dass es egal ist und dass man auch einen Tintenstrahldrucker verwenden kann. 24 Stunden später wusste ich, ist man ein solcher Grobmotoriker wie ich funktioniert es NICHT mit einem Tintenstrahldrucker!!!!

Modpodgefail2

Denn oh Wunder, man rubbelt dann doch vielleicht die ein oder andere Stelle mit Farbe mit….Und alles in allem sieht das bei meinem Hingeschmiere auch nicht wirkich hübsch aus und ich hätte definitiv eine von vornherein fettgedrucktere Schriftart wählen sollen, da das ganze sonst echt untergeht auf dem Hintergrund.

Modpodgefail3

NAILED IT

Zum Trost habe ich mir gleich mal andere NailedIt-Projekte bei Pinterest angeguckt. Und damit Ihr aber auch mal einen Eindruck bekommt, dass man schöne Dinge mit Modpodge machen kann, findet ihr bei Pinterest und bei craftgawker Beispiele dafür, wie es wirklich geht 🙂 Aber ich gebe nicht auf! Beim nächsten Mal kann es nur besser werden.

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6 Antworten zu Nailed it

  1. Herba schreibt:

    Mach Dir nichts draus! Ich hätte mich wahrscheinlich selbst mit angeleimt…oder so 😉

  2. suzy schreibt:

    Das hört sich superkompliziert an! Ich glaube ich hätte schon lange aufgegeben. Für sowas habe ich dann keine Geduld! Aber immerhin Du hast es versucht und damit ausprobiert! 🙂

  3. Guylty schreibt:

    LOL. Weia. Das mit dem spiegelverkehrten Drucken habe ich auch schon mal ganz toll ge“nailed“, als ich ein T-Shirt selbst bedruckt habe. Und ModPodge – die einschlägigen Bastelblogs sind ja voll davon. Irgendwann konnte ich auch nicht widerstehen und hab mir ne Flasche von dem Zeug zugelegt. Olle Kleerei. Fand das irgendwie nicht überzeugend. Aber man lernt eben aus jedem Projekt dazu. Und ne Anekdote (und einen Blogbeitrag) isses ja immer wert…

    • Die Poe schreibt:

      Eben, warum immer zeigen, dass alles prima klappt. Es hätte schön werden können, isses aber nicht. Jetzt weiß ich immerhin wie es nicht geht 🙂

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