Hugo Cabret

Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret kümmert sich im Pariser Hauptbahnhof heimlich um das weitläufige Uhrensystem. Da er damit aber kein Geld verdient, klaut er in den Bahnhofsgeschäften – nicht nur Essen, sondern auch Zahnräder und Schrauben für seinen mechanischen Menschen. Den brachte damals sein Vater aus einem Museum mit und als er noch lebte, arbeiteten sie immer gemeinsam daran. Eines Tages erwischt ihn der Besitzer des Spielwarenladens beim Klauen. Doch was noch viel schlimmer ist, er nimmt Hugo die Notizen seines Vaters zum mechanischen Menschen weg…

Als ich Hugo Cabret jetzt auf meinem Fernseher anschaute, bereute ich es nochmal und noch mehr, dass ich es damals nicht ins Kino geschafft hatte. Das muss herrlich gewesen sein, all die Zahnräder der Uhren, der mechanische Mensch, Paris, die Pappfilmkulissen, hach, einfach alles. Denn das hat mich jetzt auch schon alles auf dem Fernseher verzückt zum seufzen gebracht. Schön! Ein bißchen Steampunk, ein bißchen Märchen und dazwischen viel wunderbares! Die Geschichte rund um Hugo Cabret und den Besitzer des Spielwarenladens ist angelehnt an das Leben Georges Méliès. Vorallem dessen Film „Le Voyage dans la lune“ ist hier ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Aber auch ohne Vorwissen über Méliès  kann man sich von diesem Film gut unterhalten lassen. Ausserdem bin ich immer überrascht, wenn ich  Sacha Baron Cohen in Rollen sehe, die nicht völlig angedreht (wie Ali G oder Borat)sind. Und die restliche Besetzung ist auch nicht von schlechten Eltern: Ben Kingsley, Christopher Lee und der schöne Jude Law. JA! Schön! Ich steh dazu, ich find den schön. Nur warum der Mann mich so oft mit schlechten Filmen quälen musste, verstehe ich einfach nicht. Dieser Film ist schön, aber Jude Law ist leider nur so ca 10 Minuten zu sehen. Zum Trailer bei youtube gehts hier, damit Ihr Euch auch selbst überzeugen könnt, wie schön der Film gemacht ist.

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6 Antworten zu Hugo Cabret

  1. cRAmerry schreibt:

    Jude Law: YESSSSSS
    Sacha Baron Cohen: YESSSSSSS
    😀

  2. cRAmerry schreibt:

    Sogar (fast) generationenübergreifend. Guter Geschmack ist eben alterslos 😉

  3. Cat Crawfield schreibt:

    Wir haben den Film damals mit meinem Neffen im Kino gesehen. Die Romanvorlage kann ich sehr empfehlen – vor allem auf Grund der wunderschönen Illustrationen! 😀 (Rezi: http://little-dhampir.de/2012/02/02/die-entdeckung-des-hugo-cabret/)
    Beim Film bin ich sehr.. ich weiß nicht. Wenn ich den schaue, dann irgendwie immer nur die erste Hälfte. Ich mag die Geschichte des kleinen Hugo, seiner Freundin und dem mechanischen Mann. Die zweite hälfte des Filmes beschäftigt sich wiederum mehr mit der Geschichte des Filmes und das finde ich ehrlich gesagt zum Schnarchen. Einmal angucken – ja. Aber als ganzen Film. Herch… Das war mir einfach ein bisschen zu lang 🙂
    Ansonsten ein toller Film, ein noch tolleres Buch und… DIE BESETZUNG!!
    Asa Butterfield hat das richtig toll gemacht und… ich LIEBE Chloë Grace Moretz! *_* Sie hat definitiv noch eine richtig tolle Karriere vor sich! 😀

    • Die Poe schreibt:

      Der erste Teil ist von der Geschichte her schon ein bißchen schöner, aber gerade im zweiten Teil war ich ganz verliebt in die Filmkulissen von Méliès.

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