Masters of Sex

Keine Angst hier kommt jetzt kein Beitrag, der erst ab 18 erlaubt sein dürfte, es geht um die Serie Masters of Sex, in der es um die Forschungen von Dr. William Masters und seiner Assistentin Virginia Johnson geht. Die beiden beschäftigen sich im prüden Amerika (in den 50ern) als erste näher mit Sexualität. Was passiert beim Orgasmus? Wie kommt es überhaupt dazu? Ist der weibliche anders als der männliche? Masters fordert seinen Probanten einiges ab und beobachtet sie dabei genau, ist im Privatleben aber total verklemmt. Während Virginia durch ihre offene Art mit dem Thema, auch im Privatleben, immer wieder wichtige Impulse in der Forschung setzt.

Gerade dass Masters im Privatleben so verklemmt ist, macht einen großen Teil des Humors aus. Aber auch Dialoge wie diese…
Masters befragt Prostituierte nach ihrem Sexualverhalten.
Die Prostituierte auf eine seiner Fragen: „Wenn ich privat Sex habe, schlafe ich mit Frauen, genauer gesagt mit Helen.“
Herrlich schockierter Blick von Masters!

Ausserdem verkabeln Masters und Virginia ihre Probanten währenddessen (ich sagte ja schon, er schaut ganz genau hin)
Masters zu einer Prostituierten:“Ihr EKG hat gar nicht ausgeschlagen.“
Sie voller Stolz: „Jep, jeden Abend wieder in Bestzeit.“
Masters schaut völlig verwirrt.

Masters eigentliches Spezialgebiet im Krankenhaus ist die Gynäkologie, hier besonders Paaren dabei zu helfen schwanger zu werden. In einem Beratungsgespräch sagt er zu einem jungen Paar:“Und dann schlafen sie in Missionarsstellung miteinander.“
Das Paar schaut erst sich an und dann ihn ganz treudoof und es wird klar, die beiden schlafen wirklich nur nebeneinander, so wie es in der Bibel steht.

Herrlich, es gab wirklich so einiges zu lachen, aber nebenbei ging es auch um ernste Themen, wie bspw Hass gegen Homosexuelle und die damaligen Versuche Homosexualität durch Stromstöße oder ähnliches zu heilen. Gewalt in der Ehe und die Stellung der Frau in der damaligen Zeit. Und wer Angst hat, dass es zu heiß her gehen könnte in Masters of Sex, dem kann ich nur meine Einschätzung mitteilen: In den Momenten, in denen man nackte Menschen sieht, wird das direkt so assexuell gestaltet, indem es nur um Messwerte und ähnliches geht, dass man von den Nackten und was die da tun eigentlich nichts mehr mitbekommt

Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich hoffe, dass bald auch mal die zweite Staffel im FreeTV gezeigt wird. Hier der Link zu ZDF und deren Seite zu Masters of Sex. Das ganze beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, also die Forschungen auf jeden Fall. Wieviel vom privaten Teil der Serie stimmt, das weiß ich nicht.

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