Zu faul selbst zu lesen VII

Wer meine Beiträge „Zu faul selbst zu lesen“ schonmal gelesen hat, weiß inzwischen ich bin Hörspielfan. Hörbücher eher nicht so, aber bei Hörspielen bin ich sofort dabei. Egal, ob Kinderhörspiele oder auch mal ein Genre, das mir normalerweise nicht so gut gefällt, ich höre es mir erstmal an. Auch witzige Hörspiele finde ich gut….doch dann kam Jac Longdong.

Jac Longdong – Folge 2 – Helldriver
Der Teufel schickt seine Schergen aus, um ihm einen Menschen zu bringen, den er dann zu Asmodäus, Dämon des Lasters, macht. Asmodäus wird die Menschheit vernichten, wenn Jac Longdong nicht dem Teufel seine Seele verkauft…
Das Ganze nennt sich Grusel-Comedy, aber irgendwie traf es da nicht mein Komikzentrum. Der Humor war mir zu flach, teilweise wirklich grottig flach. Nach dem x-ten Witz über Brüste, Penise und Sex habe ich mir nur jedes Mal bei einem Dialog gewünscht, bitte lass es nicht wieder mit nem Witz darüber enden-zu spät, da war er schon… Auch die Stimmen , bzw die Sprecher, die immer ihre Stimmen verstellt haben, waren für mich kein Ohrenschmaus. Von Comedy erwarte ich nicht, dass es einen sinnvollen Handlungsstrang gibt, aber in diesem Hörspiel war es teilweise wirklich sehr absurd. Wer sich ein Bild darüber machen will, was ich meine, bei youtube gibt es eine Hörprobe der Folge 1. Vielleicht könnt ihr ja mehr mit Jac LongDong anfangen, denn es scheint schon eine Fangemeinde gegeben zu haben. Die Serie wurde aber nach 9 Folgen eingestellt.

Insignium: im Zeichen des Kreuzes, eine Vatikan-Thriller-Reihe vom Ascan von Bargen
Pater Sante Della Vigna ist Sonderermittler im Vatikan und soll im Namen des Papstes veraltete Fälle innerhalb der Kirche aufklären. Also ansich eine Mischung aus Pater Brown und Cold Case (wem das was sagt 🙂 ).
Erstmal ist der Titelsong gut, der kommt von Nightwish, Amaranth bei youtube. Auch die choralen Gesänge immer wieder in den Folgen sind perfekt getimt und passen genau rein. Sehr schön ist auch ein kurzer Ausflug in die NeueDeutscheHärte in Folge 3. Im ersten Moment dachte ich, da singt Rammstein. Wer die deutsche Synchronstimme von Daniel Craig mag, kommt hier auch auf seine Kosten. Denn Pater Sante Della Vigna wird von Dietmar Wunder gesprochen, dessen Stimme ich persönlich ja wirklich immer sehr angenehm finde. Aber auch die anderen Stimmen sind gut besetzt. Die Geschichten sind gut, nur an manchen Stellen etwas langatmig. Leider ist Folge 3 schon 2010 erschienen und seitdem ist es ruhig um Insignium.

Folge 1: Keusche Hure
Pater Sante Della Vigna soll den Mord an einem Schweizer Gardisten und seiner Frau aufklären. Bei seinen Recherchen findet er ein weiteres Todesopfer, das darin verwickelt sein könnte. Ein weiterer Schweizer Gardist, der nur wenige Tage nach dem Doppelmord Selbstmord beginn.

Folge 2: 33 Tage weißes Licht
Papst Johannes Paul I hatte auch einen schönen weltlichen Namen: Albino Luciani – „das weiße Licht“ Doch er ist auch bekannt als 33-Tage-Pabst, denn nach 33 Tagen endete seine Papstschaft (heißt das so?). Pater Sante Della Vigna soll herausfinden, wie der Pabst damals starb, denn es gibt viele Verschwörungstheorien.

Folge 3: Das schwarze Reich
In der dritten Folge reist Pater Sante Della Vigna nach Deutschland um das Verschwinden eines Bischofs im zweiten Weltkrieg aufzuklären. Und na klar ahnt ihr es schon, das muss doch was mit den Nazis zu tun haben!

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3 Antworten zu Zu faul selbst zu lesen VII

  1. Herba schreibt:

    Leihst Du mir die Insignium-CDs mal?

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