The curious incident of the dog in the night-time

Einmal mehr machten Herba und ich uns auf ins Kino um uns Theater anzuschauen. Diesmal zeigte das National Theatre in London The curious incident of the dog in the night-time.
Ich hatte schon so viel gutes über das Buch gelesen, dass ich es eigentlich noch vor dem Stück lesen wollte, aber ich kam nicht dazu.

Christopher Boone ist 15 Jahre alt und autistisch. Nein, eigentlich erfährt man nicht, was er genau hat, aber dem Laien wie mir kommt es vor wie Autismus. Er kann nicht lügen, er versteht keine Metaphern, er kann keine gelben oder braunen Lebensmittel essen, er erträgt körperliche Berührungen nicht und nimmt einfach alles um sich herum wahr, ALLES.
Eines Tages findet Christopher den toten Hund der Nachbarin. Er wurde von einer Mistgabel durchbohrt. Die Nachbarin verdächtigt Christopher und ruft die Polizei. Als der Polizist Christopher anfasst, schlägt dieser um sich und muss mit aufs Revier. Dort holt ihn sein Vater ab. Christopher will nun herausfinden, wer den Hund wirklich umgebracht hat. Er befragt die Nachbarn. Während er mit Mrs Alexander spricht, wird dem Zuschauer klar, dass Christophers Vater ihn angelogen hat. Seine Mutter ist nicht tot, sondern mit dem Nachbarn durchgebrannt. Doch durch die Metaphern, die Mrs Alexander benutzt, versteht Christopher nicht was sie meint….

WOW! Ich war wirklich beeindruckt von dem Hauptdarsteller. Er hat das wunderbar gespielt und einem ein echtes Gefühl für Christophers Art vermittelt. Auch die Darsteller von Vater und Mutter haben das nochmal verstärkt in den Situationen, in denen Sie Ihren Sohn bewusst nicht anfassen durften. Da spürte man richtig diese unsichtbare Grenze und den Schmerz jetzt sein Kind nicht anfassen zu können. Toll!
Toll, toll, toll! Christopher nimmt ja alles wahr, das wurde super umgesetzt. Zum Beispiel in der Szene am Bahnhof werden alle Gespräche und Durchsagen zeitgleich abgespielt und das auch noch sehr laut und zusätzlich werden alle Schilder und Anzeigentafeln auf die Bühne projiziert. Da merkte man sofort: Oh Gott, das ist einfach viel zu viel!!!!
Es war wie immer sehr schön. Falls ihr mal sehen wollt, was Herba und ich uns bis jetzt schon angeguckt haben, klickt mal hier.
Die Seite zu curious incident of the dog in the night-time vom National Theatre gibt es hier.
Wie Herba das Stück fand, könnt Ihr hier nachlesen

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Eine Antwort zu The curious incident of the dog in the night-time

  1. Pingback: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time (National Theatre London live) | Unkraut vergeht nicht….oder doch?

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