Freitags-Liedchen 11

Wieder geht es inspiriert durch die derzeitige Mach Was Runde um Musical.
Musical sind oft abstrus, überladen und komisch. Es gibt aber auch Musicals, die fallen dann auch noch bewusst in das Genre Comedy. Hierzu gehört Spamalot.

Monty Python’s Spamalot beruht auf dem Film Ritter der Kokosnuss und kann demnach ja nur lustig sein. In Spamalot (also für diejenigen, die jetzt gar nichts mit Monty Python anfangen können sei kurz erklärt, das setzt sich zusammen aus Camelot und dem Spam-Sketch) wird die Geschichte von König Arthur und seiner Tafelrunde auf der Suche nach dem heiligen Gral erzählt – nur eben in Python-Art.
Erstaunlicherweise war die Uraufführung für dieses durch und durch englische Musical am 21. Dezember 2004 in Chicago.

Und hier „Not dead yet“

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Freitags-Liedchen 10

Passend zur Mach was Runde geht es diesen Freitag um Musicals. Bei Musicals denkt man eventuell zuerst an ramalamadingdong, Konfettikanone und fliegende Röcke, es gibt aber auch Musicals, die sich mit ernsten Themen beschäftigen. Hierzu zählt zum Beispiel Cabaret. Uraufgeführt wurde dieses Musical am 20. November 1966 in New York. Die Geschichte spielt in den 1930er Jahren in Berlin. Es geht um Sally, die englische Sängerin aus dem KitKat-Club und Cliff den amerikanischen Schriftsteller. Cliff zieht dank seinem deutschen Kumpel Ernst in der Pension von Frau Schneider ein. Im Laufe der Geschichte wird Ernst ein Nationalsozialist. Dies führt immer wieder zu beklemmenden Situationen innerhalb des Musicals, gipfelt aber in der Verlobungsfeier von Frau Schneider und dem Juden Herrn Schultz, woraufhin Frau Schneider die Verlobung löst. Cliff möchte daraufhin so schnell wie möglich dieses Land verlassen, aber Sally wittert immer noch die große Karriere als Sängerin weil die deutschen Soldaten alle immer so nett sind zu ihr. Als sie dann auch noch das gemeinsame Kind abtreibt, geht Cliff allein und enttäuscht aus Deutschland weg.

Joel Grey mit Willkommen aus der Verfilmung des Musicals von 1972

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Ei Gude Februar!

Das war mein Januar

Das Jahr begann für mich mit einer Leseflaute. Es wollte einfach nichts an mich gehen. Dafür hörte ich Hörbücher. Unter anderem Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe: Ein Wohlfühlkrimi . Wohlfühlkrimis scheinen nichts für mich zu sein, wenn das bedeutet dass da gar nichts weiter passiert. Klar, man hat das Geheimnis am Ende rausgefunden, aber bis dahin passierte auch einfach mal lange Zeit nichts. Die Stimme der Sprecherin Luise Schobert war allerdings sehr angenehm. Außerdem Teil 1 von Der wundersame Lord Atherton, hier bleibt es wohl bei Teil 1, bin jetzt nicht wirklich hin und weg. Die Geschichte klingt zwar spannend: der wundersame Lord Atherton hat eigentlich eine Angststörung und kann das Haus nicht verlassen, trotzdem scheint er eines Tages weg zu sein. Beim Suchen finden seine beiden Neffen und ein Geschäftspartner eine Einschienenbahn, die ihren Anfang im Stall nimmt. Sie steigen ein und fahren los und treffen während der Fahrt auf interessante Wesen und Orte. – Aber ich mag die Charaktere nicht sonderlich und die Sprecher sind leider so gut, dass sie genau das sogar noch durch ihre Stimmen unterstreichen.  Weiterlesen

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